Verunreinigungen in Arzneimitteln - Fokus Nitrosamine
Anforderungen an das Qualitätsrisikomanagement
- Update Aktuelle behördliche Forderungen
- Praxisbeispiele, Beispielberechnungen, Fallstricke
- Austausch mit Branchenkolleg*innen: "Wie machen es andere"
- Offiziell zertifiziert: ISO 9001 + 21001
Online-Seminar
Ab
1.290,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.290,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Buchungsdetails
Online-Seminar
Ab
1.290,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.290,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Verunreinigungen in Arzneimitteln: Fokus Nitrosamine - So setzen Sie die behördlichen Forderungen pragmatisch und sicher um und werden Ihrer Verantwortung gerecht! Inklusive Praxisbeispielen, Beispielberechnungen und Fallstricken.
Ihre Referierenden
Das erwartet Sie
- Überblick und Update: Regulatorischer Rahmen
- Beispielszenarien für Einreichungen und resultierende Fragen von Behördenseite (Step II)
- Kontrollmechanismen während Entwicklung, Produktion und entlang der Supply Chain zur Vermeidung von Verunreinigungen allgemein
- Analytik: Methodenentwicklung und Methodenauswahl
- Verantwortung Arzneimittelhersteller und Supplier im Umgang mit Nitrosaminen: EU und USA
- Behördenaktivitäten zur Vermeidung von Verunreinigungen
Wer sollte teilnehmen
Dieses Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte der pharmazeutischen Industrie, die (Gefahren für) Verunreinigungen innerhalb des Produkt-Lebenszyklus identifizieren, analysieren und kontrollieren müssen.
Von der Veranstaltung profitieren Personen, die die behördlichen Forderungen und die entsprechende Dokumentation und Kommunikation, v.a. hinsichtlich der Reduzierung von Nitrosamin-Verunreinigungen, umsetzen müssen.
Ziel der Veranstaltung
Im Kontext der Bemühungen zur Vermeidung von Nitrosaminen in Arzneimitteln ist eine kritische Überprüfung von Arzneimitteln bzw. deren Herstellungsprozess (vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt) nach dem risikobasierten Ansatz obligatorisch.
Im Rahmen dieses Seminars erhalten Sie ein Update über die Zulassungsanforderungen im Hinblick auf Verunreinigungen allgemein und im Speziellen für Nitrosamine.
Sie können Quellen für Verunreinigungen während der Entwicklung, der Produktion und entlang der Lieferkette identifizieren und haben gelernt diese risikobasiert zu kontrollieren. Darüber hinaus kennen Sie die Anforderungen an die analytische Methodenentwicklung/-auswahl. Auch über die Aktivitäten der Behörden zur Vermeidung von Verunreinigungen sowie über die Verantwortung als Arzneimittelhersteller und als Supplier bezüglich des Umgangs mit Verunreinigungen bzw. Nitrosaminen haben Sie mit unseren Experten diskutiert.
Insbesondere profitieren Sie von Beispielen aus der Praxis, unter anderem: Beispielberechnungen zum Acceptable Intake (AI), Beispielszenarien für Einreichungen und resultierende Fragen der Behörde (Step II), Einsatz von Software zur Erkennung von Zersetzungspathways (Synthese), Fallstricke der APIC/IPEC Fragebögen und mehr.
Ihr Nutzen
- Austauschmöglichkeit mit unseren Expert*innen und Ihren Branchenkolleg*innen zum Thema Verunreinigungen - Erwartungen der Behörde/des Inspektors/der Inspektorin; Wie machen es andere?
- "Leitfaden" für die sichere Umsetzung der aktuellen behördlichen Forderungen im Hinblick auf den Umgang mit Nitrosaminen ud die entsprechende Dokumentation
- Vermittlung praxisnaher Techniken und Strategien zur Erweiterung Ihres Handwerkszeugs, unter anderem: Beispielberechnungen zu AI, Beispielszenarien für Einreichungen und resultierende Fragen der Behörde (Step II), Einsatz von Software zur Erkennung von Zersetzungspathways (Synthese), Fallstricke der APIC/IPEC Fragebögen, etc.
Programm
von 09:00 bis 17:30 Uhr
Einwahl 30 Minuten vor Seminarbeginn möglich
09:00 Uhr
09:15 Uhr
Dr. Andreas Grummel
- Kurz und knapp: Basics der ICH M7 "on mutagenic impurities"
- Allgemeine Zulassungsanforderungen
- Positionspapier und Q&A-Dokument: Die wesentlichen Änderungen
- Risiken für die Nitrosaminbildung
- AI-Beispielberechnungen
- Beispielszenarien für Einreichungen und resultierende Fragen der Behörde (Step II)
11:00 Uhr
11:15 Uhr
Dr. Michael Finkam
- Quellen für Verunreinigungen
- Kontrolle während der Entwicklung
- Klassifizierung und Grenzwerte
- Umsetzung risikobasierter Ansatz
- Tools und praktische Tipps (z.B. Einsatz von Software zur Erkennung von Zersetzungs-Pathways)
12:25 Uhr
13:15 Uhr
Dr. Ralph Nussbaum
- Methodenentwicklung: Strategien, Konzepte, Herausforderungen in der Spurenanalytik und Strukturaufklärung
- Methodenauswahl: Spezifikationsgrenzen
- Beispiele aus der Praxis
14:30 Uhr
Dr. Helmut Vigenschow
- Was benötigen Sie als Arzneimittelhersteller von den Herstellern des Wirkstoffs, der Hilfsstoffe und der Primärpackmittel?
- Was ist durch ein ASMF/DMF oder ein CEP abgedeckt?
- Zeitgemäße Risikobewertung durch den Arzneimittelhersteller
- Nutzen und Fallstricke der APIC/IPEC Fragebögen, Beispiele aus der Praxis
- Was ist relevant für die USA?
- Umsetzung der Erfahrungen mit Nitrosamin Risiken in der (Draft) EMA Guideline on the chemistry of active substances
15:45 Uhr
16:00 Uhr
Dr. Franz Schönfeld
- Was wird erwartet und akzeptiert?
- Dokumentation im Rahmen des Qualitätsrisikomanagements
- Kommunikation zwischen der Industrie und Behörden
- Fehler in Inspektionen vermeiden
17:00 Uhr
17:30 Uhr
Begrüßung, Vorstellung, Erwartungen
09:15 Uhr
Update regulatorischer Rahmen
Update regulatorischer Rahmen
Dr. Andreas Grummel
- Kurz und knapp: Basics der ICH M7 "on mutagenic impurities"
- Allgemeine Zulassungsanforderungen
- Positionspapier und Q&A-Dokument: Die wesentlichen Änderungen
- Risiken für die Nitrosaminbildung
- AI-Beispielberechnungen
- Beispielszenarien für Einreichungen und resultierende Fragen der Behörde (Step II)
Kaffeepause
11:15 Uhr
Strategien zur Kontrolle von Verunreinigungen während Entwicklung, Produktion, entlang der Lieferkette
Strategien zur Kontrolle von Verunreinigungen während Entwicklung, Produktion, entlang der Lieferkette
Dr. Michael Finkam
- Quellen für Verunreinigungen
- Kontrolle während der Entwicklung
- Klassifizierung und Grenzwerte
- Umsetzung risikobasierter Ansatz
- Tools und praktische Tipps (z.B. Einsatz von Software zur Erkennung von Zersetzungs-Pathways)
Mittagspause
13:15 Uhr
Analytik von Verunreinigungen
Analytik von Verunreinigungen
Dr. Ralph Nussbaum
- Methodenentwicklung: Strategien, Konzepte, Herausforderungen in der Spurenanalytik und Strukturaufklärung
- Methodenauswahl: Spezifikationsgrenzen
- Beispiele aus der Praxis
14:30 Uhr
Verantwortung der Arzneimittelhersteller und ihrer Supplier im globalen Umfeld (EU und USA)
Verantwortung der Arzneimittelhersteller und ihrer Supplier im globalen Umfeld (EU und USA)
Dr. Helmut Vigenschow
- Was benötigen Sie als Arzneimittelhersteller von den Herstellern des Wirkstoffs, der Hilfsstoffe und der Primärpackmittel?
- Was ist durch ein ASMF/DMF oder ein CEP abgedeckt?
- Zeitgemäße Risikobewertung durch den Arzneimittelhersteller
- Nutzen und Fallstricke der APIC/IPEC Fragebögen, Beispiele aus der Praxis
- Was ist relevant für die USA?
- Umsetzung der Erfahrungen mit Nitrosamin Risiken in der (Draft) EMA Guideline on the chemistry of active substances
Kaffeepause
16:00 Uhr
Behördenaktivitäten zur Vermeidung von Verunreinigungen in Arzneimitteln
Behördenaktivitäten zur Vermeidung von Verunreinigungen in Arzneimitteln
Dr. Franz Schönfeld
- Was wird erwartet und akzeptiert?
- Dokumentation im Rahmen des Qualitätsrisikomanagements
- Kommunikation zwischen der Industrie und Behörden
- Fehler in Inspektionen vermeiden
Recap und offene Fragen
Ende des Seminars
Downloads
Prospekt
Alle Details und Inhalte auf einen Blick.
Weitere Informationen
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Dieses Seminar kann als Wahlmodul im Rahmen unseres Qualifikationslehrgangs zum CMC-Specialist in Regulatory Affairs belegt werden.
Das Lehrgangskonzept:
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- Danach nehmen Sie an 3 weiteren Seminar-Modulen (= 3 Seminartagen) teil, die Sie sich individuell aus dem Lehrgangscurriculum zusammenstellen
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